Percy Schmeiser war am 8. Juni in Wien und berichtete über seinen Kampf gegen den Megakonzern Monsanto, der gentechnisch verändertes Saatgut weltweit vertreibt und keine unlauteren Mittel zuwider sind.. Monsanto vs Schmeiser www.gentechnikverbot.at
Osmosekraftwerke können die natürliche Vermischung von Süß- und Salzwasser energetisch nutzen und können somit an Flussmündungen gebaut werden. Doch nicht alle Standorte sind optimalen Bedingungen ausgesetzt. Die Universität Bochum hat sich genauer mit diesem Thema beschäftigt.
Die deutsche Bundesregierung kann laut des Bundesverfassungsgerichts nicht ohne Bundesrat der Verlängerung von alternden Atomkraftwerkenzustimmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel kann nun die rückwärtsgewandte Atompilitik der schwarz-gelben Bundesregierung beenden und wird aufgefordert sich nicht vier großen Konzernen mehr verpflichtet zu fühlen als der klaren Mehrheit der Bevölkerung. Deutsche Umwelthilfe
Elektromobilität wird derzeit hochstilisiert, wobei nicht nur Vorteile aus der neuen Industriebranche entwachsen. Eine Studie von A.T. Kearney hinterfragt den E-Auto-Hype.
Gleichzeitig gibt es einen neuen Rekord in Reichweite ohne nachladen. Der “Japan Electric Vehicle Club” hat über 1000 km mit einem Elektroauto zurückgelegt.
Sunplugged, eine österreichische Firma, hat ein mobiles Photovoltaiksystem für Transportfahrzeuge entwickelt. Damit lassen sich in etwa 1000 Liter Treibstoff im Jahr sparen und es amortisiert sich bereits in drei bis fünf Jahren
Den Endbericht der vom BMVIT in Auftrag gegebenen Studie “Innovative Energietechnologien in Österreich Marktentwicklung 2009″sowie eine Übersichtstabelle mit den wichtigsten Kennzahlen (Umsätze, Arbeitsplätze, Export, CO2-Einsparung und installierte Leistung in den 4 Sektoren) finden Sie unter folgendem Link: www.nachhaltigwirtschaften.at/publikationen/view.html/id797
Energy [R]evolution skizziert Wege zu einer 100% Versorgung mit erneuerbaren Energien für die Welt in dem Bericht “Energie [R]evolution: A Sustainable World Energy Outlook” der von “European Renewable Energy Council” (EREC) und Greenpeace vorgestellt wurde.
Nach 20 Jahren Abfallwirtschaftsgesetz haben Lebensministerium in Zusammenarbeit mit dem ÖWAV (Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband) den Abfallwirtschaftsdialog ins Leben gerufen. Alle Interessierten und insbesondere die Stakeholder aus der Abfallwirtschaft sind eingeladen in diesem Rahmen auf aw2020.at Lösungsansätze und Zukunftsszenarien für die österreichische Abfallwirtschaft in den kommenden 10 Jahren zu bewerten und eigene Vorschläge einzubringen.
Energieverbrauchsinkt durch energieeffiziente Haushaltsgeräte um 25%, das bedeutet eine Ersparnis für einen Haushalt von 400€ im Jahr oder 915 kg CO2 (Emissionsfaktor 0,44 kg CO2/kWh bei typ. Strommix). Für 20 Jahre alte Geräte sind sogar bis zu 50% drinnen. Siehe: www.deridealehaushalt.at.
Auch innovative Beleuchtung kann Energiekosten senken und dem Raumklima ein besonderes Ambiente verleihen. Viele interessante Informationen zu diesem Thema und mehr sind zu finden in den Publikationen des oberösterreichischen Energieverbandes: www.esv.or.at/info-service/publikationen
Es gibt eine interessante Bewertung der Stiftung Warentest über Energiesparlampen, die sogar stinken können.
Bauteileaktivierung ist ein neues Schlagwort bei der Errichtung von Gebäuden. Wasserdurchflutete Kunststoffrohre in Betondecken und -wänden können als Heiz- und Kühlelemente verwendet werden, was sich reduzierend auf den Energiebedarf ausübt. Das BMVIT zusammen mit industrienäheren Kooperationen hat einen Innovationspreis 2010 ausgelobt für dermaßen errichtete Gebäude. Weiterführende Infos unter www.betonmarketing.at.
Eine innovative Passivhaustechnik in Stockholm nutzt die Körperwärme tausender Pendler aus dem Hauptbahnhof und beheizt damit über einen Wärmetauscher ein in der Nähe liegendes Bürohaus. Diese Anwendung sei in allen Bereichen sinnvoll, in denen sich viele Menschen aufhalten,beispielsweise große Bürogebäude oder Einkaufszentren.www.eu-koordination.de
Klimaflucht wir wohl das Schlagwort des 21. Jahrhunderts werden, da komplette Landstriche mit Auswanderung konfrontiert sind. Z.B. hat die Regierung Tuvalus bereits in Neuseelnad und Australien für alle Einwohner um Asyl angesucht. Das Ansuchen ist abgelehnt worden, da es nach offizieller Konvention keine Asylberechtigung aufgrund von globaler Erwärmung gibt. Tuvalu ist weiterhin der Meinung, dass die Kosten ihrer Auswanderung die Industriestaaten als Verursacher der Klimaerwärmung übernehmen müssen.
Laut Klimaschutzbericht des Umweltbundesamtes ist der CO2 Ausstoß seit 2005 rückläufig, wird die Kyoto-Emissionsziele trotzdem bis 2012 trotzdem nicht erreichen. Das bedeutet einen erhöhten Zukauf an CO2-Zertifikaten im Ausland. Hier der Klimaschutzbericht 2010.
Greenpeace Schweiz hat ein äußerst brisantes Dokument zugespielt bekommen, in dem den Chemiekonzernen Novartis, Syngenta und Ciba/BASF nachgewiesen wurden welche Chemikalien sie wann und wo illegal entsorgt haben. Es konnte bislang keine eindeutige Täterschaft nachgewiesen werden, wie die Deponien, Grund- und Trinkwasser mit derartigen Schadstoffen belastet wurden. Nun können alle einzelnen Firmen zur Rechenschaft gezogen werden und die Kosten für das Ausgraben und Deponie sanieren, übernehmen, dass die Region Basel wieder zu sauberen Trinkwasser kommt.
Die Einwohner aus Ilisu sollen im August ausgesiedelt werden und bekommen bis zu 20.000 Lira Entschädigung für den Verlust ihrer Wohnstätten. Gleichzeitig müssen sie 70.000 Lira für die neu errichteten Häuser zahlen. Das heißt, sie müssen Schulden machen und verlieren ihre Nahrungsgrundlage, da die meisten ausschließlich von Landwirtschaft leben sind und ihre Felder überflutet werden.
Weiters hat mittlerweile die türkische Regierung angekündigt ihr Versprechen zu brechen, die 12 wertvollsten jahrtausendalte Monumente von Hasankeyf abzutragen und woanders wieder aufzubauen. Jetzt ist nur noch die Rede von einigen Nachbauten. Somit soll auch Hasankeyf komplett versinken.
Nach Ausstieg beinahe zu aller europäischen Firmen und staatlichen Bankleihen aus dem Projekt ist nur eine einzige erhalten geblieben, dass somit keine Neuausschreibung notwendig war, die österreichische Andritz AG macht sich an diesem Skandal mitschuldig.
Nach an die Öffentlichkeit gerückte Meldungen von Shell und Nigeria vor vielen Jahren ist das der nächstgrößte Kapitalwahn, den die Petroindustrie zu verzeichnen hat, mit dem unstoppbaren Austritt von 800000 Litern Erdöl täglich und das seit Monaten, hier berichtet. Somit hat es auch BP geschafft, Grund genug zu liefern um boykottiert zu werden, boycottbp.org.
Es gab genau die gleiche Geschichte schon 1979:
Ein Comedy Video parodiert einen Coffee Spill von BP:
Mittlerweile ist bekannt, dass sich in dem Ölvorkommen noch mehr als sieben Milliarden Liter Öl befinden, die somit noch etwa vier Jahre weiter ins Meer sprudeln könnte..
Die größte Ölpest der amerikanischen Geschichte scheint in der Ölindustrie kein Umdenken bewirkt zu haben: Der brasilianische Ölkonzern Petrobras möchte ein riesiges Ölfeld vor der Küste Brasiliens erschließen – trotz technisch schwierigen Voraussetzungen bei unerschlossenen Tiefen von bis zu 7000 Metern mit einer zwischenliegenden mehreren Kilometer dicken Salzschicht. Hintergrund: Börse online
Nestlé scheint auf eine große Greenpeace-Kampagne gegen Regenwaldzerstörung gehört zu haben und will auf Palmöl auf Kosten von
Regenwald verzichten. Es wurde auf die breite Öffentlichkeitsarbeit per Internet aufmerksam und hat nun beigegeben. Weitere Infos: http://www.greenpeace.at/nestle.html?&type=98
Auch unsere Aulandschaften sind bedroht durch den Ausbau der Schiffahrtskanäle. Der WWF hat eine Petition ins Leben gerufen: www.die-au.at
Flussstrecken in Gewässern sind unbedingt notwendig für den Erhalt des Lebensraums zahlreicher Arten. Die meisten Flüsse sind schon verbaut und wenige freifließende Strecken bleiben noch über.
Kleinwasserkraft wird in Österreich schon seit vielen Jahren propagiert. Prinzipiell ist sie eine sinnvolle und effiziente Art der Energiegewinnung, wenn alle Faktoren der Benützung des Flusses von diversen Lebewesen in Betracht gezogen werden, von Mikroorganismen bis hin zum paddelnden Menschen.
Riesen- oder Megakraftwerke sind sehr oft problematisch, nicht nur wegen der Vertreibung Einheimischer und Überschwemmung von Kulturland sondern auch ökologisch, wasserrechtlich und nicht zuletzt auch ökonomisch. Eine normale Lebensdauer eines Staudamms liegt zwischen 20 und 70 Jahren, da er dann unökonomisch wird wegen Versachlammung des Staubereiches. Verdunstung der enormen exponierten Fläche des Stausees an heißen Sommertagen muss in Betracht gezogen werden, sowie, laut WCD, auch die Emission von Treibhausgasen, die sogar auf Mengen ansteigen können, die über denen liegen eines konventionell betriebenen vergleichbaren Erdöl-verfeuerndem Kraftwerk. http://www.newscientist.com/article/dn7046
Es gibt viele Alternativen, die es nicht nötig machen weltälteste Kulturstätten oder Riesenurwaldflächen zu überfluten. Wir können von den destruktiven längst überholten Methoden loslassen und unseren Weg in die einzig mögliche nachhaltige Zukunft mitgestalten!