Greenpeace Schweiz hat ein äußerst brisantes Dokument zugespielt bekommen, in dem den Chemiekonzernen Novartis, Syngenta und Ciba/BASF nachgewiesen wurden welche Chemikalien sie wann und wo illegal entsorgt haben. Es konnte bislang keine eindeutige Täterschaft nachgewiesen werden, wie die Deponien, Grund- und Trinkwasser mit derartigen Schadstoffen belastet wurden. Nun können alle einzelnen Firmen zur Rechenschaft gezogen werden und die Kosten für das Ausgraben und Deponie sanieren, übernehmen, dass die Region Basel wieder zu sauberen Trinkwasser kommt.
Die Einwohner aus Ilisu sollen im August ausgesiedelt werden und bekommen bis zu 20.000 Lira Entschädigung für den Verlust ihrer Wohnstätten. Gleichzeitig müssen sie 70.000 Lira für die neu errichteten Häuser zahlen. Das heißt, sie müssen Schulden machen und verlieren ihre Nahrungsgrundlage, da die meisten ausschließlich von Landwirtschaft leben sind und ihre Felder überflutet werden.
Weiters hat mittlerweile die türkische Regierung angekündigt ihr Versprechen zu brechen, die 12 wertvollsten jahrtausendalte Monumente von Hasankeyf abzutragen und woanders wieder aufzubauen. Jetzt ist nur noch die Rede von einigen Nachbauten. Somit soll auch Hasankeyf komplett versinken.
Nach Ausstieg beinahe zu aller europäischen Firmen und staatlichen Bankleihen aus dem Projekt ist nur eine einzige erhalten geblieben, dass somit keine Neuausschreibung notwendig war, die österreichische Andritz AG macht sich an diesem Skandal mitschuldig.
Nach an die Öffentlichkeit gerückte Meldungen von Shell und Nigeria vor vielen Jahren ist das der nächstgrößte Kapitalwahn, den die Petroindustrie zu verzeichnen hat, mit dem unstoppbaren Austritt von 800000 Litern Erdöl täglich und das seit Monaten, hier berichtet. Somit hat es auch BP geschafft, Grund genug zu liefern um boykottiert zu werden, boycottbp.org.
Es gab genau die gleiche Geschichte schon 1979:
Ein Comedy Video parodiert einen Coffee Spill von BP:
Mittlerweile ist bekannt, dass sich in dem Ölvorkommen noch mehr als sieben Milliarden Liter Öl befinden, die somit noch etwa vier Jahre weiter ins Meer sprudeln könnte..
Die größte Ölpest der amerikanischen Geschichte scheint in der Ölindustrie kein Umdenken bewirkt zu haben: Der brasilianische Ölkonzern Petrobras möchte ein riesiges Ölfeld vor der Küste Brasiliens erschließen – trotz technisch schwierigen Voraussetzungen bei unerschlossenen Tiefen von bis zu 7000 Metern mit einer zwischenliegenden mehreren Kilometer dicken Salzschicht. Hintergrund: Börse online
Nestlé scheint auf eine große Greenpeace-Kampagne gegen Regenwaldzerstörung gehört zu haben und will auf Palmöl auf Kosten von
Regenwald verzichten. Es wurde auf die breite Öffentlichkeitsarbeit per Internet aufmerksam und hat nun beigegeben. Weitere Infos: http://www.greenpeace.at/nestle.html?&type=98
Auch unsere Aulandschaften sind bedroht durch den Ausbau der Schiffahrtskanäle. Der WWF hat eine Petition ins Leben gerufen: www.die-au.at
Flussstrecken in Gewässern sind unbedingt notwendig für den Erhalt des Lebensraums zahlreicher Arten. Die meisten Flüsse sind schon verbaut und wenige freifließende Strecken bleiben noch über.
Kleinwasserkraft wird in Österreich schon seit vielen Jahren propagiert. Prinzipiell ist sie eine sinnvolle und effiziente Art der Energiegewinnung, wenn alle Faktoren der Benützung des Flusses von diversen Lebewesen in Betracht gezogen werden, von Mikroorganismen bis hin zum paddelnden Menschen.
Riesen- oder Megakraftwerke sind sehr oft problematisch, nicht nur wegen der Vertreibung Einheimischer und Überschwemmung von Kulturland sondern auch ökologisch, wasserrechtlich und nicht zuletzt auch ökonomisch. Eine normale Lebensdauer eines Staudamms liegt zwischen 20 und 70 Jahren, da er dann unökonomisch wird wegen Versachlammung des Staubereiches. Verdunstung der enormen exponierten Fläche des Stausees an heißen Sommertagen muss in Betracht gezogen werden, sowie, laut WCD, auch die Emission von Treibhausgasen, die sogar auf Mengen ansteigen können, die über denen liegen eines konventionell betriebenen vergleichbaren Erdöl-verfeuerndem Kraftwerk. http://www.newscientist.com/article/dn7046
Es gibt viele Alternativen, die es nicht nötig machen weltälteste Kulturstätten oder Riesenurwaldflächen zu überfluten. Wir können von den destruktiven längst überholten Methoden loslassen und unseren Weg in die einzig mögliche nachhaltige Zukunft mitgestalten!
Sunplugged, eine österreichische Firma, hat ein mobiles Photovoltaiksystem für Transportfahrzeuge entwickelt. Damit lassen sich in etwa 1000 Liter Treibstoff im Jahr sparen und es amortisiert sich bereits in drei bis fünf Jahren
Nach Rückzug der Banken zur Exportkreditvergabe und Ausstieg der meisten Firmen für den Bau des Riesenstaudamms am Tigris in Südostanatolien, bleibt als einziger Konsortialpartner die österreichische Andritz AG bestehen. Der Grund für den Rückzug wären desaströse Folgen für die einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft, menschenverachtender Umgang mit den Zu-Vertreibenden, Wasserstreitigkeiten mit Syrien und Irak und ähnlichen verheerenden Folgen. Bereits berichtet hier mit weiterführenden Links.
Durch Verbleib der Andritz AG ist auch nach türkischem Recht keine Projektneuvergabe notwendig, es lastet eine große Verantwortung auf Wolfgang Leitner, dem Vorstandschef, der Entscheidungskraft für den Untergang oder Erhalt der Region besitzt.
Der “Club Watt” in Rotterdam trägt auch seinen Beitrag um das Ziel 50% der CO2 Emmisionen zu reduzieren. Regenwasser wird dort für die WCs verwendet, nachhaltige Getränke serviert, deren Gläser bei Neubestellung wiederverwendet und über die ZERO Waste Bar serviert.
In Shanghai soll der nächste ähnliche Club noch heuer eröffnet werden.
In Indien und Südostasien häufig verwendet kommt es nun auch nach Mitteleuropa, mit dem Fahrrad Lasten zu transportieren ist möglich und man kann auf das Auto nun auch in diesem Bereich verzichten.
Lastenradtransport und -verkauf bei heavypedals.at. Selbstgebaute aus dem 8. Bezirk bei www.mcsbike.com. Etwas leichtere Lastenräder gibts bei www.larryvsharry.com.
Eine Fotoausstellung in Barcelona ist eröffnet worden mit schönen Fotos aus der Tigris Region rund um Hasankeyf, wo der Riesenstaudamm gebaut werden soll.
gute Putztücher, z.B. Baumwoll- oder Mikrofasertücher
Essig – der reinigt alles Fettige
Kristallsoda – für die Abwasch, Wasserhähne, den Herd und hartnäckige Flecken bei der Wäsche
Salz – kommt auf verkrustete Pfannen und Töpfe, Wasser dazu und nach ca. 1 Stunde reinigen. Auch DER Tipp für eine gründliche Backrohrreinigung!
2 Teile Pflanzenöl, ein Teil Zitronensaft – eine tolle Möbelpolitur!
Der Überdrüber-Allesreiniger:
4 Teelöffel Borax, 1 TL Schmierseife, 400 ml heißes Wasser zusammenmischen, in eine Sprühflasche rein, fertig. Mit ein paar Tropfen ätherischem Öl riecht der Allesreiniger auch noch richtig gut…